Projekte - Überblick

Ich habe eine Projektseite erstellt, in der ich einen Überblick über meine aktuellen Projekte gebe: https://projects.opencoding.de

Hack: Weniger Clicks in Moodle Quizzes

Für den Tag der offenen Tür hat eine Kollegin ein Quiz (im Rahmen eines Breakout-Kurses) erstellt. Das Quiz besteht aus einer einzelnen simplen Frage, damit die Teilnehmer sich mit dem Prozess vertraut machen. Es folgen verschiedene Schritte: Man muss in der Kursübersicht auf das Quiz klicken. Man startet dort den Versuch*. Man beantwortet die Frage. Man klickt auf “Versuch beenden” Dort klickt man auf das öffnende modale Fenster, wo man die Abgabe des Versuches nochmal bestätigen musss.

Bildung und digitale Transformation (die Autometapher)

Die digitale Transformation ist eine Entwicklung, die sich vor allem in einen Punkt von anderen technischen Entwicklungen unterscheidet, nämlich dass man als Gesellschaft und Individuum sehr direkten Einfluss darauf hat, wohin die Entwicklung geht. Bildung unter der Bedingung von digitaler Transformation bedeutet daher zu befähigen, die fundamentalen Probleme des Prozesses (bzw. der Prozesse) zu erkennen, um Teil der Lösung zu sein. Man muss in die Kultur der Digitalität hineinwachsen - um zu verstehen, wie man diese verändern kann.

Turtle-Grafik in Moodle

Heute habe ich ein Experiment gestartet: Mit Skulpt habe ich in mein Moodle Turtle-Grafik eingebunden. Dafür habe ich -wie hier beschrieben- Skulpt in den Moodle-Ordner hochgeladen und die beiden Javascript-Dateien unter “Website-Administration->Design->Zusätzliches HTML einbinden” eingebunden. Anschließend habe ich folgenden Code in ein Textfeld eingegeben: Mit Turtle-Grafik kannst du viele Arten von Bildern und Figuren zeichnen. Zeile 1 importiert die turtle-Bibliothek von Python. Zeile 2 erstellt eine Turtle Zeile 3 steuert die Turtle 100 Einheiten nach vorne.

Neue Projekte

Das Schuljahr startet mit neuen Projekten: Moodle: In Moodle versuchen wir die IM³-Kursstruktur umzusetzen. Bisheriges Fazit: Noch gemischt… Zwar kämpfen wir an allen Ecken Moodle zugänglicher zu machen, aber man macht aus einem Mazda auch nicht einfach so nebenbei einen Porsche. Leider fällt dadurch einiges auf uns zurück, weil für die Kolleg*innen natürlich schwer zu unterscheiden ist, wo Moodle schon immer sperrig war und wo wir Hand angelegt haben.

Warum Emails keine Option sind?

Einer der Dinge mit dem ich zur Zeit am meisten kämpfe ist das Geben von Feedback. Woran liegt das? Dies kann man ganz einfach mit Mathematik erklären: Ich habe insgesamt ca. 100 Schüler (tatsächlich sind es etwas weniger, bei Lehrer*innen mit Vollzeitstellen und Nebenfächern aber auch deutlich mehr). Brauche ich für jede Abgabe nur 5 Minuten zum lesen und kommentieren, dann benötige ich 500 Minuten für mein Feedback - Dies sind mehr als 8 Stunden.

Schulen öffnen- - Aber wie?

Zur Zeit befinden wir uns mitten in den Osterferien. Es sind die ersten Osterferien, wo Schülern, Eltern und Lehrern noch unklar ist, wie es nach den Ferien weitergeht und so stellen sich zahlreiche Fragen gesundheitlicher, organisatorischer und pädagogischer Natur: Werden die Schulen nochmal öffnen? Wie verhält es sich mit Versetzung? Was ist wenn ich als Schüler vorerkrankt bin oder meine Eltern zu einer Risikogruppe gehören.

Das Nerd-Narrativ

Philippe Wampfler schreibt auf seinem Blog vom [“Nerd-Narrativ”](https://schulesocialmedia.com/03-03-2020 Der Artikel passt dazu in Meinungsäußerungen von Axel Krommer und anderen, die explizit die “Nerdigkeit” von Argumenten herausstellen oder “Nerds” als Gruppe klassifizieren. Als Informatiker hatte ich mich gefreut, dass durch Serien wie Big-Bang-Theorie Nerds mehr im Mainstream angekommen sind, aber hier wird der Begriff verwendet um eine Personengruppe (negativ) zu klassifizieren. Indem man den Experten auf einem Fachgebiet als “Nerd” bezeichnet, rechtfertigt man eigene Unkenntnisse und wertet das Wissen dieser Personen herab.

Pflichtfach Informatik

Dieser Beitrag ist eine direkte Antwort auf einen Beitrag von [Pr. Dr. Jörn Loviscach](https://j3l7h.de/blog/02-02-2020 Zunächst legt dieser dar, warum ein Pflichtfach Informatik nicht -wie von der Zeitschrift CT im Editorial behauptet gegen den Buchbinder-Fail geholfen hätte und legt da, dass die Unterstützung bröckeln sollte, sobald den Befürworter*innen auffällt, dass damit keine grundlegenden IT-Kenntnisse gemeint sind. Prinzipiell stimme ich ihm im ersten Teil der Aussage zu und halte es auch für vermessen, wenn IT-Fails aller Art in sozialen Medien mit “Hier hätte ein Pflichtfach Informatik geholfen” kommentiert werden.

Die Autoreparatur-Metapher

Argumentationsstruktur: Informatikkenntnisse sind wie Autoreparatur-Kenntnisse . Sie sind wichtig für Spezialkräfte. Ich muss nicht wissen wie man Bremsbeläge wechselt um ein Auto fahren zu können. Kritik: Die Autoreparatur legt nahe, dass Informatikkenntnisse nur für Spezialisten notwendig sind. Diese Ansicht ist aus mehrfacher Hinsicht problematisch: Grundlegende Informatikkenntnisse werden heute in fast jedem Beruf benötigt. Dies fängt z.B. bei Formatvorlagen als Beispiel für Objekte und Klassen an, geht über Tabellenkalkulationen und Formeln als Beispiel für eine funktionale Programmiersprache weiter.