Kipppunkte

Ich glaube das unsere Gesellschaft an verschiedenen Stellen kurz davor ist Kipppunkte zu erreichen: Klima (natürlich), Wirtschaft (wohin unser System führt sieht man z.B. am Fußball), Monopolisierung (Eine handvoll BigTech Firmen können nach Belieben Spielregeln aufstellen), vielleicht sogar Demokratie… Wenn sich etwas zum Positiven verändert hat, dann kamen die Bewegungen oft von unten. Bestes Beispiel Ernährung: Einst als Ideologie belächelt und bekämpft findet man BIO, Fairtrade, vegetarische und vegane Produkte in jedem Supermarkt.

Miniworldmaker

Ich habe in den letzten Tagen den miniworldmaker wieder ausgegraben und aktualisiert. Die meisten Dinge funktionieren jetzt auch mit pygame 2. Musik macht noch Probleme. Ich versuche die Struktur etwas zu ändern, um möglichst einen wirklichen “Objects first”-Ansatz umzusetzen. Daher werde ich Dokumentation und Beispiele in den nächsten Wochen nochmal überarbeiten und möglicherweise auch das ein- oder andere Feature hinzufügen. Der miniworldmaker wird von mir immer im Rythmus von einem halben Jahr weiterentwickelt.

Objects First

Ich habe mal wieder ein altes Projekt ausgegraben, den miniworldmaker. Beim Überarbeiten der Dokumentation und der Einführungsbeispiele ist mir wieder aufgefallen, dass ich erst mit Python gelernt habe, dass man zwischen “objects first” und “classes first”-Ansätzen unterscheiden muss. Wenn man wirklich mit Objekten starten möchte, dann bieten sich dafür decorator an, man vergleiche die folgenden beiden Codes: 1: Mit Objekten import miniworldmaker board = miniworldmaker.PixelBoard(400,300) board.add_background("images/stone.jpg") robot = miniworldmaker.Token(position=(50, 50)) robot.

Projekte - Überblick

Ich habe eine Projektseite erstellt, in der ich einen Überblick über meine aktuellen Projekte gebe: https://projects.opencoding.de

Hack: Weniger Clicks in Moodle Quizzes

Für den Tag der offenen Tür hat eine Kollegin ein Quiz (im Rahmen eines Breakout-Kurses) erstellt. Das Quiz besteht aus einer einzelnen simplen Frage, damit die Teilnehmer sich mit dem Prozess vertraut machen. Es folgen verschiedene Schritte: Man muss in der Kursübersicht auf das Quiz klicken. Man startet dort den Versuch*. Man beantwortet die Frage. Man klickt auf “Versuch beenden” Dort klickt man auf das öffnende modale Fenster, wo man die Abgabe des Versuches nochmal bestätigen musss.

Bildung und digitale Transformation (die Autometapher)

Die digitale Transformation ist eine Entwicklung, die sich vor allem in einen Punkt von anderen technischen Entwicklungen unterscheidet, nämlich dass man als Gesellschaft und Individuum sehr direkten Einfluss darauf hat, wohin die Entwicklung geht. Bildung unter der Bedingung von digitaler Transformation bedeutet daher zu befähigen, die fundamentalen Probleme des Prozesses (bzw. der Prozesse) zu erkennen, um Teil der Lösung zu sein. Man muss in die Kultur der Digitalität hineinwachsen - um zu verstehen, wie man diese verändern kann.

Turtle-Grafik in Moodle

Heute habe ich ein Experiment gestartet: Mit Skulpt habe ich in mein Moodle Turtle-Grafik eingebunden. Dafür habe ich -wie hier beschrieben- Skulpt in den Moodle-Ordner hochgeladen und die beiden Javascript-Dateien unter “Website-Administration->Design->Zusätzliches HTML einbinden” eingebunden. Anschließend habe ich folgenden Code in ein Textfeld eingegeben: Mit Turtle-Grafik kannst du viele Arten von Bildern und Figuren zeichnen. Zeile 1 importiert die turtle-Bibliothek von Python. Zeile 2 erstellt eine Turtle Zeile 3 steuert die Turtle 100 Einheiten nach vorne.

Neue Projekte

Das Schuljahr startet mit neuen Projekten: Moodle: In Moodle versuchen wir die IM³-Kursstruktur umzusetzen. Bisheriges Fazit: Noch gemischt… Zwar kämpfen wir an allen Ecken Moodle zugänglicher zu machen, aber man macht aus einem Mazda auch nicht einfach so nebenbei einen Porsche. Leider fällt dadurch einiges auf uns zurück, weil für die Kolleg*innen natürlich schwer zu unterscheiden ist, wo Moodle schon immer sperrig war und wo wir Hand angelegt haben.

Warum Emails keine Option sind?

Einer der Dinge mit dem ich zur Zeit am meisten kämpfe ist das Geben von Feedback. Woran liegt das? Dies kann man ganz einfach mit Mathematik erklären: Ich habe insgesamt ca. 100 Schüler (tatsächlich sind es etwas weniger, bei Lehrer*innen mit Vollzeitstellen und Nebenfächern aber auch deutlich mehr). Brauche ich für jede Abgabe nur 5 Minuten zum lesen und kommentieren, dann benötige ich 500 Minuten für mein Feedback - Dies sind mehr als 8 Stunden.

Schulen öffnen- - Aber wie?

Zur Zeit befinden wir uns mitten in den Osterferien. Es sind die ersten Osterferien, wo Schülern, Eltern und Lehrern noch unklar ist, wie es nach den Ferien weitergeht und so stellen sich zahlreiche Fragen gesundheitlicher, organisatorischer und pädagogischer Natur: Werden die Schulen nochmal öffnen? Wie verhält es sich mit Versetzung? Was ist wenn ich als Schüler vorerkrankt bin oder meine Eltern zu einer Risikogruppe gehören.