Ich habe in den letzten Tagen einige Bemühungen getroffen, um meine Webseiten und Blogs auf die DSVGO anzupassen, die in 40 Tagen in Kraft tritt.

Die DSVGO regelt die Anforderungen für den Datenschutz neu. Auf der einen Seite hat die Verordnung einige positive Aspekte (z.B. werden sich auf EU-Seiten die Tracking-Buttons von Facebook & co nicht mehr auffinden lassen oder so wie auf dieser Seite nur in angepasster Form. Ähnliches gilt für Smileys, Gravatar und co… In Zukunft wird man also nicht mehr ganz so leicht auf jeder Webseite von den großen Playern getrackt.

Auf der anderen Seite sind die Hürden gerade für private Blogger enorm und unübersichtlich. Es ist schwer abzusehen, ob man alle Richtlinien eingehalten hat und es geht die Befürchtung um, dass die DSVGO die großen Player nur am Rande tangieren wird, werden die kleinen privaten Blogger zu den Opfern von Abmahnanwälten werden. Siehe dazu z.B. auch diese Seite: https://lesefreude.at/dsgvo-leifaden-fuer-blogger/

 

 

Die Lerntheke dient dem Trainieren für die erste Klausur. Sie ist sowohl Offline ausdruckbar. Dank Inspiration von Jan-Martin Klinge ist sie auch Mobil mit dem Tablet nutzbar. Auf den einzelnen Karten befinden sich dann interaktive Links zu den Hilfekarten. Die Lerntheke steht unter CC0-Lizenz, d.h. ihr könnt damit anfangen was ihr möchtet.

 

Hinweis: Da der Abschnittszoom nicht in der Online-Variante von Office funktioniert, müsst ihr die Datei herunterladen. Ich werde die Dateien noch zu einem anderen Cloud-Anbieter verschieben, damit diese ärgerliche Einschränkung nicht weiter irritiert.

Hier der Download:

 

 

“Deshalb brauchen wir ein Schulfach Informatik. Es muss mit qualifizierten Lehrkräften, einem sorgfältig geschriebenen Bildungsplan, ausreichend Zeit im Stundenplan und einer Zeile im Zeugnis ausgestattet werden. Seine wichtigste Aufgabe muss die Entmystifizierung der digitalen Welt sein, so wie Biologie, Physik und Chemie jeweils einen Teil unserer Welt entzaubern. Auch dort erleben Kinder mit ihrem eigenen Denken, dass die Natur erklärbar und verstehbar ist. Diese Erfahrung bleibt ihnen erhalten, auch wenn sie Impulserhaltung und Zellteilung wieder vergessen. ”

http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-02/digitalisierung-informatikunterricht-schulen-bildung/seite-2

Have I been pwned?

Aus Neugier habe ich mal getestet, ob ein altes Passwort von mir schonmal gehackt wurde:  (Antwort: Ja)

Meine neueren Passwörter traue ich mich aber nicht im Formular einzugeben.

Wie im letzten Beitrag erwähnt benutze ich (zur Zeit) Microsoft Windows, hauptsächlich weil das Officepaket von Microsoft gefühlt in einer anderen Liga spielt als Openoffice bzw. Libreoffice und ich mit den Lösungen über 28Wine/Virtualbox niemals wirklich glücklich geworden bin. Sollte es aber einmal eine Office-Version geben, die Microsoft Office ablöst, würde die Sache sofort wieder ganz anders aussehen.

Heute habe ich Onlyoffice installiert, um mal einen Office-Konkurrenten zu testen. Onlyoffice besticht durch ein aufgeräumtes Interface, kann kostenlos heruntergeladen werden und steht inzwischen sogar unter einer Open-Source Lizenz. Über die wichtigsten Funktionen (Vorlagen, Formeln) verfügt es zudem. WPS Office war bei mir erst vor einiger Zeit vom Rechner geflogen, weil der Formel-Editor für mich als Mathematiklehrer unverzichtbar ist.

Von besonderer Bedeutung sind für mich der Umgang mit Formeln. Prinzipiell kann man Formeln hinzufügen. Dies ist nicht ganz so komfortabel wie bei Office, da man sich jedesmal durch die Untermenüs quälen muss, Shortcuts der Form \sqrt(3) funktionieren (noch) nicht. Die Online Hilfe ist allerdings durchaus nutzbar: https://helpcenter.onlyoffice.com/onlyoffice-editors/onlyoffice-document-editor/usageinstructions/insertequation.aspx

Was mir zur Zeit fehlt ist die Möglichkeit die erstellten Dokumentenvorlagen zu speichern.

Fazit

Abgesehen von den eingeschränkten oder fehlenden Features wirkt das Programm zwar sehr reduziert aber ansonsten funktional. Insgesamt würde ich es allerdings als einen Konkurrenten zu Google-Docs einschätzen und weniger als eine echte Alternative zu Microsoft-Office.

Damit bleibt Windows mit Microsoft Office wohl vorerst weiterhin mein Betriebssystem Nr.1

Diese Kritik wurde vom Schweizer Lehrerverband geäußert obwohl die Schweizer bei der PISA Studie herausragende Mathematikleistungen zeigten (und das sogar trotz der Tatsache, dass in den Schweizer Mathematikbüchern auf jeder Doppelseite ein neues Thema präsentiert wird, wie jüngst ein Brandbrief von deutschen Professoren an unserem Schulsystem kritisierte  [3])

Fazit: Man sollte generell etwas vorsichtig sein, welche Schlüsse man aus internationalen Vergleichsstudien zieht.

[1]: http://www.zeit.de/…/finnland-bildung-schulen-pisa-studie-s…

[2] https://www.nzz.ch/…/pisa-studie-2015-schweizer-15-jaehrige…

[3] http://www.tagesspiegel.de/dow…/19549926/2/offener-brief.pdf