Letzte Woche habe ich das erste mal eine Lerntheke im Design von Jan-Martin Klinge erstellt. Das Thema der Lerntheke: Flächeninhalte.

In der Lerntheke sind einige Messaufgaben enthalten, die ich extra mit Geogebra maßstabsgerecht erstellt habe. Dies geht mit Geogebra indem man die Grafik als Bild exportiert. Dann kann man den Maßstab exakt einstellen und das ganze in die Zwischenablage kopieren. Wenn man nun in Word/Powerpoint darauf achtet, daß die Skalierung 100% beträgt, kann man die Grafik maßstabsgetreu ausdrucken.

Das erste mal habe ich natürlich erstmal einen Fail eingebaut, da ich die Lerntheke im A5-Format (Zwei Seiten auf einem Blatt) ausgedruckt habe – So haben sich natürlich die Maße verändert und passten nicht mehr zu den Lösungen (Das hätte ich mir natürlich auch denken können). Also habe ich das ganze das nächste mal in A4 ausgedruckt… doch schnell machten mich zwei aufmerksamen Mädchen der sechsten Klasse auf einen Fehler aufmerksam:” Herr Siebel, 2 Kästchen sind nicht genau 1 cm groß!”. Stimmt natürlich, die Kästchen hatten eine minimale Abweichung, offenbar wurde das Bild trotzdem noch skaliert. Zu Hause war der Fehler dann schnell gefunden.

In Powerpoint wird standarmäßig ein Häckchen gesetzt vor der Option “Auf Seitenformat skalieren”. Diese Option muss deaktiviert werden, damit der Maßstab beim Drucken erhalten bleibt.

 

In unserer Schule haben wir zahlreiche Whiteboards, die sich nur per vga ansteuern möchte. Da die angeschlossenen Rechner sich beim Anmelden mit den Servern des Hochtaunuskreises verbinden, stellen diese leider für den Unterricht keine Option dar: Es dauert leider 5-10 Minuten bis die Rechner hochgefahren sind, man sich eingeloggt hat und überhaupt dazu kommt, irgendetwas zu machen. Man kann dies zwar irgendwie organisieren (z.B. den Rechner vor dem Unterricht starten, etwas erklären, dann einloggen, wieder etwas erklären und dann loslegen). Selbst im besten Fall geht dabei aber wertvolle Unterrichtszeit verloren.

Ich verwende daher meinen eigenen Rechner und da ich nicht mit meterlangem vga-Kabel durch die Schule laufen möchte. Wenn man den eigenen Rechner per vga-anschließt baut man zudem schnell gefährliche Stolperfallen, die man im Eifer des Gefechts übersieht.

Lange Zeit habe ich den Microsoft Display Adapter verwendet (Danke für den Tipp an Jan-Martin Klinge). Leider hat das Gerät irgendwann in den Winterferien beschlossen mit meinem aktuellen Rechner (Thinkpad Yoga 370) nicht mehr kommunizieren zu wollen… Alle Versuche etwas daran zu ändern sind leider gescheitert.

Zum Glück habe ich jetzt eine günstigere Alternative gefunden: Für 25€ habe ich dieses Gerät gekauft, welches neben Miracast angeblich auch Apple Airplay unterstützt. Ich habe zwar jetzt eine geringfügige Verzögerung (wenn ich etwas auf meinem Laptop schreibe und mich umdrehe, sehe ich noch was ich zuletzt geschrieben habe). Da ich aber keine Videos zeige ist das vollkommen egal. Da das Gerät nur einen HDMI Anschluss hat, verwende ich zusätzlich einen HDMI auf VGA Adapter.