Wie im letzten Beitrag erwähnt benutze ich (zur Zeit) Microsoft Windows, hauptsächlich weil das Officepaket von Microsoft gefühlt in einer anderen Liga spielt als Openoffice bzw. Libreoffice und ich mit den Lösungen über 28Wine/Virtualbox niemals wirklich glücklich geworden bin. Sollte es aber einmal eine Office-Version geben, die Microsoft Office ablöst, würde die Sache sofort wieder ganz anders aussehen.

Heute habe ich Onlyoffice installiert, um mal einen Office-Konkurrenten zu testen. Onlyoffice besticht durch ein aufgeräumtes Interface, kann kostenlos heruntergeladen werden und steht inzwischen sogar unter einer Open-Source Lizenz. Über die wichtigsten Funktionen (Vorlagen, Formeln) verfügt es zudem. WPS Office war bei mir erst vor einiger Zeit vom Rechner geflogen, weil der Formel-Editor für mich als Mathematiklehrer unverzichtbar ist.

Von besonderer Bedeutung sind für mich der Umgang mit Formeln. Prinzipiell kann man Formeln hinzufügen. Dies ist nicht ganz so komfortabel wie bei Office, da man sich jedesmal durch die Untermenüs quälen muss, Shortcuts der Form \sqrt(3) funktionieren (noch) nicht. Die Online Hilfe ist allerdings durchaus nutzbar: https://helpcenter.onlyoffice.com/onlyoffice-editors/onlyoffice-document-editor/usageinstructions/insertequation.aspx

Was mir zur Zeit fehlt ist die Möglichkeit die erstellten Dokumentenvorlagen zu speichern.

Fazit

Abgesehen von den eingeschränkten oder fehlenden Features wirkt das Programm zwar sehr reduziert aber ansonsten funktional. Insgesamt würde ich es allerdings als einen Konkurrenten zu Google-Docs einschätzen und weniger als eine echte Alternative zu Microsoft-Office.

Damit bleibt Windows mit Microsoft Office wohl vorerst weiterhin mein Betriebssystem Nr.1

Im Folgenden eine Übersicht auf die unterschiedlichen Reaktionen auf einen von 130 Professoren, Dozenten und Lehrern veröffentlichten Brandbrief, der die Studierfähigkeit der jetzigen Absolventen anzweifelt:

Neutral
Befürworter
Kritiker

Diese Kritik wurde vom Schweizer Lehrerverband geäußert obwohl die Schweizer bei der PISA Studie herausragende Mathematikleistungen zeigten (und das sogar trotz der Tatsache, dass in den Schweizer Mathematikbüchern auf jeder Doppelseite ein neues Thema präsentiert wird, wie jüngst ein Brandbrief von deutschen Professoren an unserem Schulsystem kritisierte  [3])

Fazit: Man sollte generell etwas vorsichtig sein, welche Schlüsse man aus internationalen Vergleichsstudien zieht.

[1]: http://www.zeit.de/…/finnland-bildung-schulen-pisa-studie-s…

[2] https://www.nzz.ch/…/pisa-studie-2015-schweizer-15-jaehrige…

[3] http://www.tagesspiegel.de/dow…/19549926/2/offener-brief.pdf

Prisma

Tinkercad ( www.tinkercad.com ) ist nach meinem ersten Eindruck gut für die Aufgabe geeignet. Die Software, welche eigentlich dazu gedacht ist, 3d-Modelle für 3d-Drucker zu erstellen ist einfach zu bediene, kostenlos und erfüllt bisher alle meine Anforderungen.

Ausgeschnittener Quader