Werbung in der Schule

Auf Spiegel-Online findet sich ein interessanter Artikel:

spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrergestaendnis-immer-mehr-werbung-im-klassenzimmer-a-1252900.html …

Berichtet wird dort darüber, dass z.B. beim Abspielen von youtube-Videos zunehmend ausch Werbung Einzug in unsere Klassenräume einkehrt.

Meiner Meinung nach ist das ein Thema, dass in der kompletten Debatte zur Digitalisierung vollkommen vernachlässigt wird. Denn auch durch Tabletklassen nimmt die Rolle von Schule als Ort zur Produktwerbung immer weiter zu. Interessant wäre es daher, wenn man mal Langzeitstudien durchführen würde und überprüfen würde, wie viele Tablets auf lange Sicht durch eine Tabletklasse an den Mann gebracht werden.

Gilt “Einmal Apple, immer Apple[Microsoft, Google,…])?

Das ist ein Trend, mit dem ich mich sehr unwohl fühle: Ich möchte als Lehrer weder Produktwerber noch Verkäufer sein. Wenn ich aber sehe, wie gedankenlos in der Schule geschlossene Systeme und Clouds einzelner Anbieter (icloud, onenote,…) verwendet werden und wie wenig die Bedeutung von freier Software und Open Source hervorgehoben wird, dann ist Schule längst der verlängerte Arm des Apple-[Microsoft, Google]-Stores.


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